Geld verdienen mit Pinterest & Affiliate Marketing – so geht’s ohne eigenes Produkt

Geld verdienen mit Pinterest: So funktioniert Affiliate Marketing auch ohne eigenes Produkt

Vielleicht kennst du diesen Gedanken:

„Mit Pinterest Geld verdienen? Dafür brauche ich doch erst ein eigenes Produkt.“

Einen Onlinekurs. Ein E-Book. Einen Shop. Ein Coaching. Irgendetwas, das du selbst entwickelt hast und verkaufen kannst.

Nein. Nicht unbedingt.

Du kannst Pinterest auch nutzen, wenn du noch kein eigenes Produkt hast. Eine der interessantesten Möglichkeiten dafür ist Affiliate Marketing.

Das Prinzip ist erstaunlich einfach: Du veröffentlichst hilfreiche Inhalte zu einem Thema, empfiehlst darin passende Produkte oder Dienstleistungen und erhältst eine Provision, wenn jemand über deinen Partnerlink kauft.

Pinterest übernimmt dabei eine ganz bestimmte Aufgabe:

Pinterest sorgt dafür, dass Menschen deinen Content überhaupt finden.

Und genau deshalb passen Pinterest, Blog und Affiliate Marketing so gut zusammen. Die Vorlage baut genau auf diesem Zusammenspiel auf: ein relevantes Thema, ein Blog, passende Affiliate-Angebote und Pinterest als langfristige Quelle für Besucher.

Pinterest ist keine klassische Social-Media-Plattform – und genau das ist der Vorteil

Wer Pinterest nur als Plattform für Rezepte, Hochzeitsideen und Wohnzimmer-Inspiration betrachtet, unterschätzt ziemlich gewaltig, was dahintersteckt.

Pinterest ist vor allem eine visuelle Suchmaschine.

Menschen gehen dort hin, weil sie nach etwas suchen:

einer Reiseidee, einem Rezept, einem Produkt, einer Anleitung, einer Business-Lösung oder einer Antwort auf ein konkretes Problem.

Und darin liegt der entscheidende Unterschied zu vielen klassischen Social-Media-Plattformen.

Ein Instagram-Post lebt stark von seiner unmittelbaren Reichweite. Ein guter Pinterest-Pin dagegen kann wesentlich länger gefunden werden und auch später noch Besucher auf einen Blogartikel bringen. Genau diese Langlebigkeit hebt die Vorlage als einen der größten Vorteile von Pinterest hervor.

Für Affiliate Marketing ist das besonders interessant.

Denn du brauchst nicht jeden Tag neu zu sagen:

„Schaut euch bitte diesen Link an.“

Stattdessen baust du Inhalte auf, nach denen Menschen aktiv suchen.

Was ist Affiliate Marketing eigentlich?

Affiliate Marketing klingt komplizierter, als es ist.

Du empfiehlst ein Produkt oder eine Dienstleistung eines anderen Unternehmens. Dafür erhältst du einen individuellen Partnerlink.

Klickt jemand auf deinen Link und kauft anschließend unter den jeweiligen Bedingungen des Partnerprogramms, bekommst du eine Provision.

Das können physische Produkte sein, aber genauso gut Software, Bücher, Reisen, Kurse, Hotels, Versicherungen, Tools oder digitale Angebote.

Die Vorlage nennt beispielsweise Partnerprogramme und Plattformen rund um Amazon, Booking, GetYourGuide, Digistore oder CopeCart. Das Entscheidende ist jedoch nicht die Plattform selbst, sondern die Logik dahinter: Empfehlung → Partnerlink → Kauf → Provision.

Das klingt zunächst simpel.

Der Unterschied zwischen „irgendwo Affiliate-Links verteilen“ und einem funktionierenden Affiliate-Business liegt aber im Content davor.

Du brauchst nicht zuerst ein eigenes Produkt

Das ist wahrscheinlich der interessanteste Punkt für Einsteiger.

Wenn du mit Pinterest und Affiliate Marketing starten möchtest, brauchst du zunächst vor allem vier Bausteine: ein klares Thema, einen Ort für deinen Content – idealerweise einen Blog –, passende Affiliate-Angebote und Pinterest als Trafficquelle. Diese vier Elemente bilden auch in der Vorlage das Grundgerüst.

Du musst also nicht:

monatelang einen Onlinekurs entwickeln, einen Shop mit 200 Produkten aufbauen oder dich sofort selbst als Coach positionieren.

Du kannst zunächst hilfreichen Content rund um ein Thema veröffentlichen, mit dem du dich gerne beschäftigst.

Zum Beispiel:

Reisen, Familienalltag, Mode, Beauty, Finanzen, DIY, Garten, Online-Business, Fotografie, Wellness oder Ernährung.

Das Entscheidende ist nicht, dass deine Nische besonders exotisch klingt.

Entscheidend ist, dass Menschen nach Informationen suchen und dass es passende Produkte oder Dienstleistungen gibt, die du sinnvoll empfehlen kannst.

Warum ein Blog beim Affiliate Marketing so wichtig ist

Jetzt kommt ein Punkt, den ich nicht überspringen würde.

Du könntest theoretisch versuchen, Menschen möglichst direkt auf Affiliate-Angebote zu schicken.

Langfristig ist ein eigener Blog jedoch oft die deutlich stärkere Basis.

Warum?

Weil ein Blogartikel zunächst hilft, bevor er verkauft.

Angenommen, du hast einen Reiseblog und schreibst:

„Die 10 schönsten Aktivitäten für ein Wochenende in Rom“

Im Artikel erklärst du ausführlich, was sich lohnt. Und an den passenden Stellen empfiehlst du eine Stadtführung, ein Hotel, einen Flughafentransfer oder Tickets für bestimmte Sehenswürdigkeiten.

Die Affiliate-Empfehlung ist dann keine störende Werbung.

Sie ist Teil der Lösung.

Genau dieses Prinzip zeigt die Autorin der Vorlage anhand eines eigenen Reiseblog-Beispiels: Ein älterer Artikel über eine Elvis-Hochzeit in Las Vegas enthält einen Partnerlink zu einem buchbaren Angebot und generiert durch weiterhin eintreffenden Traffic noch Buchungen. Pinterest sorgt dabei dafür, dass der Artikel weiterhin gefunden wird.

Und das ist ein sehr wichtiger Punkt:

Der Blogartikel ist dein Vermögenswert. Der Pin ist der Wegweiser dorthin.

Was einen guten Affiliate-Blogartikel ausmacht

Ein guter Affiliate-Artikel entsteht nicht dadurch, dass du fünfmal „Jetzt kaufen“ hineinschreibst.

Er beantwortet zuerst eine Frage.

Er hilft bei einer Entscheidung.

Oder er löst ein Problem.

Stell dir vor, jemand sucht auf Pinterest nach:

„Was brauche ich für eine Woche Zypern?“

Dann könntest du einen ausführlichen Artikel schreiben:

„Zypern Packliste: 25 Dinge, die du wirklich brauchst“

Darin kannst du passende Produkte empfehlen.

Oder jemand sucht:

„Pinterest Planung Tool“

Dann könnte dein Artikel lauten:

„Pinterest Pins planen: Welche Möglichkeiten gibt es?“

Darin kannst du Tools vergleichen und, wenn passend, Partnerlinks einsetzen.

Der entscheidende Unterschied:

Der Inhalt funktioniert auch ohne den Affiliate-Link.

Der Link macht ihn lediglich kommerziell nutzbar.

Das ist für mich eine ziemlich gute Qualitätskontrolle.

Wie kommen die Besucher überhaupt auf deinen Affiliate-Artikel?

Jetzt haben wir einen guten Blogartikel.

Nur bringt der wenig, wenn ihn niemand liest.

Und genau hier kommt Pinterest ins Spiel.

Aus einem einzigen Artikel kannst du mehrere unterschiedliche Pins erstellen.

Nehmen wir wieder unsere Zypern-Packliste.

Ein Pin könnte heißen:

„Zypern Packliste: Diese 25 Dinge solltest du mitnehmen“

Ein anderer:

„Urlaub auf Zypern? Diese 7 Dinge werden oft vergessen“

Ein dritter:

„Koffer packen für Zypern: die komplette Checkliste“

Ein vierter:

„Was braucht man wirklich für eine Woche Zypern?“

Alle Pins führen zum selben Artikel.

Damit schaffst du unterschiedliche Einstiegspunkte für verschiedene Suchanfragen, ohne jedes Mal einen komplett neuen Blogbeitrag erstellen zu müssen.

Pinterest wird damit zum Trafficmotor für deinen bestehenden Content.

Keywords sind die Verbindung zwischen Suchenden und deinem Content

Du kannst einen großartigen Artikel schreiben.

Aber wenn du nicht weißt, wonach Menschen suchen, wird es unnötig schwer, ihn sichtbar zu machen.

Deshalb brauchst du eine Keyword-Strategie.

Bei Pinterest solltest du dir unter anderem anschauen:

Welche Begriffe werden in der Suche vorgeschlagen?

Welche konkreten Fragen stellt deine Zielgruppe?

Welche Long-Tail-Keywords passen zu deinem Artikel?

Und welche Wörter tauchen bei ähnlichen erfolgreichen Inhalten auf?

Diese Begriffe verwendest du anschließend sinnvoll in deinem Pin-Titel, der Pin-Beschreibung, deinen Boards und natürlich im Blogartikel selbst.

Nicht zwanghaft.

Nicht zwanzigmal dasselbe Keyword.

Sondern so, dass Pinterest und Google verstehen:

„Darum geht dieser Inhalt.“

Und deine Leser gleichzeitig sagen:

„Genau danach habe ich gesucht.“

Brauchst du viele Pinterest-Follower?

Nein.

Das ist einer der angenehmsten Unterschiede zu vielen sozialen Netzwerken.

Auf Pinterest entscheidet nicht ausschließlich deine bestehende Community darüber, wer deinen Content sieht.

Ein Pin kann in der Suche oder in Empfehlungen Menschen erreichen, die noch nie etwas von dir gehört haben.

Das ist gerade für neue Blogger und Affiliate-Einsteiger interessant.

Du musst nicht erst 10.000 Follower sammeln, bevor sich dein Content wirtschaftlich überhaupt lohnen kann.

Du brauchst vor allem:

relevante Inhalte + Suchintention + gute Pins.

Die Vorlage hebt ebenfalls hervor, dass weder Influencer-Status noch eine große Gefolgschaft Voraussetzung für dieses Modell sind.

Welche Affiliate-Programme eignen sich?

Es gibt kein Affiliate-Programm, das automatisch das beste ist.

Die richtige Frage lautet:

Was passt zu meinem Content und zu meiner Zielgruppe?

Wenn du Reisecontent erstellst, könnten Reisebuchungen, Unterkünfte, Touren oder Reiseausrüstung passen.

Bei einem Business-Blog eher Software, Hosting, E-Mail-Marketing-Tools, Bücher oder Onlinekurse.

Bei Beauty und Lifestyle entsprechende Produkte, Shops oder digitale Angebote.

Bei Familien-Content vielleicht Bücher, Haushaltsprodukte, Lernmaterialien oder familienrelevante Dienstleistungen.

Wichtig ist dabei etwas, das gerne vergessen wird:

Empfiehl nicht alles, was Provision bringt.

Empfiehl Dinge, die inhaltlich passen und die du guten Gewissens nennen kannst.

Sonst leidet genau das, was langfristig dein größtes Kapital ist:

Vertrauen.

Und noch etwas: Affiliate-Links sollten für Leser transparent als solche erkennbar sein. Das ist nicht nur fair, sondern verhindert auch, dass dein Ratgeber plötzlich wie eine verkleidete Werbeanzeige wirkt.

Ist Affiliate Marketing mit Pinterest wirklich passiv?

Hier möchte ich etwas vorsichtiger sein als die Vorlage.

Ein älterer Blogartikel kann tatsächlich weiterhin Besucher und Provisionen erzeugen, ohne dass du ihn täglich neu veröffentlichen musst. Auch Pins können wesentlich länger Traffic bringen als viele klassische Social-Media-Posts. Genau diese Erfahrung beschreibt die Autorin mit ihrem eigenen Reiseblog.

Aber komplett passiv ist das System nicht.

Affiliate-Links können sich ändern.

Produkte verschwinden.

Artikel müssen aktualisiert werden.

Keywords entwickeln sich.

Pinterest verändert sich.

Und deine Website braucht Pflege.

Deshalb würde ich eher von einem langfristig arbeitenden Content-System sprechen.

Du investierst vorne Arbeit und kannst anschließend über einen langen Zeitraum davon profitieren.

Das halte ich für attraktiver als das übliche Versprechen vom Geldverdienen im Schlaf – und deutlich realistischer.

So könnte dein Pinterest-Affiliate-System konkret aussehen

Nehmen wir ein praktisches Beispiel.

Du interessierst dich für Online-Business für Frauen.

Du startest einen Blog und veröffentlichst den Artikel:

„Die 7 besten Tools für dein Online-Business“

Darin erklärst du beispielsweise ein Website-Tool, einen E-Mail-Anbieter, ein Planungstool und weitere Programme, die du selbst sinnvoll findest.

Bei passenden Anbietern nutzt du Affiliate-Links.

Anschließend erstellst du mehrere Pins:

„7 Tools, die dein Online-Business einfacher machen“

„Diese Online-Business-Tools sparen dir jede Woche Zeit“

„Online-Business starten? Diese Tools brauchst du wirklich“

Pinterest-Nutzer entdecken einen dieser Pins, lesen deinen Artikel und klicken bei Interesse auf eine Empfehlung.

Kaufen sie unter den Bedingungen des jeweiligen Affiliate-Programms, erhältst du eine Provision.

Das System lautet also:

Suchanfrage → Pinterest-Pin → hilfreicher Blogartikel → passende Empfehlung → mögliche Provision

Das ist deutlich nachhaltiger, als wahllos Affiliate-Links durchs Internet zu verteilen.

Muss ich dafür ständig neue Inhalte erstellen?

Nein.

Das ist ein weiterer Vorteil dieses Modells.

Ein wirklich guter Blogartikel kann die Grundlage für viele verschiedene Pins sein.

Du kannst unterschiedliche Hooks testen, verschiedene Keywords ansprechen, neue Designs verwenden und den Artikel zu unterschiedlichen Jahreszeiten erneut aufgreifen.

Außerdem kannst du deine Pins im Voraus planen.

Die Vorlage beschreibt genau diesen Vorteil: Pinterest lässt sich gebündelt vorbereiten, wodurch nicht täglich neuer Content produziert werden muss.

Das bedeutet nicht, dass du deinen Blog nie wieder anfassen musst.

Aber aus einem guten Stück Content kannst du deutlich mehr herausholen als aus einem Beitrag, der morgen schon praktisch unsichtbar ist.

Für wen eignet sich Pinterest Affiliate Marketing?

Besonders interessant ist dieses Modell, wenn du gerne Inhalte erstellst und dich mit einem bestimmten Thema ohnehin intensiv beschäftigst.

Du brauchst nicht sofort ein eigenes Produkt.

Du musst kein Influencer sein.

Und du musst auch nicht dein halbes Leben vor einer Kamera dokumentieren.

Was du allerdings brauchst, ist Geduld.

Ein Blog wächst nicht über Nacht. Pinterest ebenfalls nicht.

Wenn du nächste Woche dringend 2.000 Euro brauchst, würde ich Pinterest Affiliate Marketing nicht als schnellen Rettungsanker empfehlen.

Wenn du dagegen bereit bist, über Monate einen Content-Bestand aufzubauen, kann daraus etwas entstehen, das sehr viel nachhaltiger ist als tägliches Posting.

Fazit: Mit Pinterest Geld verdienen geht auch ohne eigenes Produkt

Du brauchst keinen fertigen Onlinekurs.

Keinen großen Shop.

Und keine riesige Community.

Du brauchst ein Thema, nach dem Menschen suchen, hilfreiche Inhalte, passende Affiliate-Angebote und einen Weg, diese Inhalte sichtbar zu machen.

Pinterest kann genau dieser Weg sein.

Der Kern der Strategie aus der Vorlage ist deshalb überzeugend simpel: Blogartikel erstellen, sinnvolle Affiliate-Empfehlungen integrieren und Pinterest dafür nutzen, dauerhaft neue Besucher auf diese Inhalte zu bringen.

Aber ich würde noch einen Gedanken ergänzen:

Versuche nicht zuerst, mit Pinterest Geld zu verdienen. Versuche zuerst, mit Pinterest hilfreich gefunden zu werden.

Denn wenn dein Artikel die Frage beantwortet, wegen der jemand überhaupt gesucht hat, werden passende Empfehlungen sehr viel natürlicher.

Und daraus kann dann über die Zeit tatsächlich ein interessantes zusätzliches Einkommen entstehen.

Du möchtest Pinterest dafür nutzen, dass deine Inhalte endlich gefunden werden?

Dann brauchst du nicht als Erstes hundert Pins oder komplizierte Tools.

Du brauchst ein solides Fundament.

Mit meinem kostenlosen 7-Tage-Pinterest-Blueprint baust du Schritt für Schritt dein Profil auf, findest passende Keywords, strukturierst deine Boards und planst deine ersten Pins.

Ideal, wenn du Pinterest nutzen möchtest, um langfristig Besucher auf deinen Blog, deine Affiliate-Inhalte oder später auch eigene Angebote zu bringen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert